Tipp:

Verlegen Sie bei Änderungen an Ihrer "alten" Elektroanlage und bei Neuinstallationen ein EIB-Kabel mit. So sichern Sie sich mit wenigen Euro die spätere Nachrüstbarkeit von EIB!

KNX / EIB

 

Ein elektronischer "Wachhund" fürs Haus.

Ein Leben ohne jegliches Risiko gibt es nicht, und wahrscheinlich wäre es den meisten Menschen auch zu langweilig. Viele wünschen sich jedoch, die Unsicherheiten durch einfache Maßnahmen zu reduzieren. Und dies gilt vor allem dann, wenn es um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden geht. Die Angst, eines Tages das eigene Haus von Einbrechern leer geräumt oder durch Brand zerstört vorzufinden, kann schließlich sehr schnell zur Realität werden. Entsprechende Statistiken sprechen hier eine leider allzu deutliche Sprache.

Ruhiger schlafen können aber Hausbesitzer, die ihr Eigentum mit Hilfe mo­der­ner Sicherheitstechnik vor unliebsamen Überraschungen geschützt haben. Für diese wichtige Vorsorge ist in erster Linie das örtliche Elek­tro­installationshandwerk zuständig, das für den Einbau und die Planung ent­sprechender Systeme qualifiziert ist.

Umfassenden Schutz vor ungebetenen Gästen sowie vor Brand-, Rauch- und Wasser­­­schäden bietet beispielsweise der Europäische Installationsbus (KNX/EIB). Dieser vernetzt alle in einem Haushalt befindlichen Geräte und ver­leiht ihnen durch zahlreiche Sensoren sozusagen „Augen und Ohren“. Dadurch ist der Installationsbus in der Lage, sowohl technische Schä­den als auch eventuelle Einbruchversuche zu „bemerken” und zu melden. Tritt einer dieser Fälle wirklich einmal ein, alarmiert er vor Ort unverzüglich zum Beispiel angeschlossene Notdienstzentralen.

Der KNX/EIB vermeidet aber häufig auch schon im Vorfeld Schäden. Sind die Bewohner nicht im Haus , simuliert nämlich das System ihre Anwesenheit beispielsweise durch Ein- und Ausschalten der Beleuchtung sowie das Öffnen und Schließen von Jalousien. Dadurch werden Einbrecher bereits frühzeitig abgeschreckt. Weitere Funktionen wie die Panikschaltung oder die intelligente Übernahme von Routineaufgaben zur Entlastung der Bewohner runden das Leistungsspektrum der Anlage ab.

Gerecht wird die Technik dabei selbst denjenigen, die ihr nicht so recht trauen wollen. Eventuelle Zweifel, ob daheim wirklich alles in bester Ordnung ist, können jederzeit mit Hilfe eines handelsüblichen Handys ausgeräumt werden. Denn mit ihm lassen sich viele Funktionen, die der Europäische Installationsbus ermöglicht, selbst vom anderen Ende der Welt in Sekundenschnelle kontrollieren und steuern.

Intelligente Haustechnik
"Appetit" auf Energie gezügelt

Wie teuer Energie ist, zeigt am deutlichsten der gequälte Blick auf die letzte Benzinrechnung. Auch die Ausgaben für Elektrizität und die Beheizung der eigenen vier Wände reißen ein großes Loch in die persönliche Kasse. Höchste Zeit also, über Einsparmöglichkeiten nachzudenken.

Den Abend bei spärlichem Licht zu verbringen oder im Winter weniger zu hei­zen, mag bei diesem Vorhaben schon helfen – so richtig gemütlich und komfor­tabel sind diese Lösungen jedoch nicht.

Pfiffige Möglichkeiten, der Energieverschwendung in den eigenen vier Wänden einen Riegel vorzuschieben, eröffnet der Europäische Installationsbus KNX/EIB. Denn bei ihm handelt es sich um ein System zur intelligenten Kontrolle und Steuerung aller in einem Gebäude befindlichen Energie­verbraucher.

Intelligent arbeitet der KNX/EIB deshalb, weil er über ein Netzwerk aus Bewegungsmeldern, Thermostaten sowie Helligkeits-, Wind- oder Feuchtesensoren auf Veränderungen in seiner Umwelt reagieren kann. Ob die angeschlossenen Geräte dabei über Infrarot, Funk, eine Datenleitung oder die konventionelle Stromleitung kommunizieren, spielt für die Funktionsweise des KNX/EIB keine Rolle und ist weitgehend der Entscheidung des Hauseigentümers überlassen.

Wird in einem Raum beispielsweise ein Fenster geöffnet, schaltet das System automatisch die dazu gehörige Heizung und die Belüftungsanlage ab. Gleiches gilt auch, wenn der Raum nicht benutzt oder hinreichend durch Sonneneinstrahlung erwärmt wird. Allein auf diese Weise lassen sich die Energiekosten in einem Einfamilienhaus deutlich reduzieren. Zusätzlich können die Heizkosten gesenkt werden, wenn die KNX/EIB-fähige Zentralheizung nur noch so viel Wärme erzeugt, wie momentan in den Wohnräumen benötigt wird. Insgesamt sind damit Einsparungen bei den Heiz- und Belüftungskosten von bis zu 20 Prozent erreichbar. Auch die Lichtkosten sind um bis zu 30 Prozent reduzierbar, wenn dem EIB die Steuerung der Beleuchtung überlassen wird.

Die Beratung bei Planung und Einbau einer solchen Installation zählt zu unserem Leistungsangebot. Seine Stärken entfalten kann der KNX/EIB nämlich erst, wenn er individuell an die baulichen Besonderheiten eines Gebäudes und die Wünsche der Hausbesitzer angepasst wurde.

KNX Systemtechnik z.B von GIRA

Hinter perfekter Steuerung steckt immer ein intelligentes System. Bei Elektro­installation denkt man auch heute noch zuerst an ein weit verzweigtes Netz von 230-Volt-Leitungen, in dem komplexe Funktionen nur schwer zu realisieren und Änderungen aufwendig sind.

Aber die Bedürfnisse der Menschen haben an Bedeutung und damit auch an Beachtung gewonnen. Der Anspruch an Komfort, Sicherheit und Wirtschaft­lichkeit ist gewachsen und damit müssen heute auch die Anforderungen an das Gebäude ganz anderen Maßstäben genügen. Um diese zu erfüllen, wurde eine neue flexible und intelligente Technologie entwickelt: die Bus-Techno­logie.

Der größte Unterschied zur bisherigen Elektroinstallation liegt darin, dassinnerhalb eines Bus-Systems die Geräte miteinander kommunizieren und Informationen austauschen. Dies hat zahlreiche Vorteile:

  • Installations-Wünschen sind kaum noch Grenzen gesetzt.
  • Verschiedene Funktionen lassen sich einfach verknüpfen.
  • Zentralfunktionen können problemlos installiert werden.
  • Änderungen sind kostengünstig, weil einfach durch Umprogrammierung zu realisieren.
  • Die Funktionalität im Gebäude wird enorm gesteigert.
  • Energiekosten können eingespart werden.
  • Das Objekt erfährt eine Wertsteigerung